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Eröffnung

Prof. Johannes Köck – „Tirol from above“ Kurzfilm

Vita


Johannes Köck wurde 1959 in Innsbruck geboren. Als Mitgründer und langjähriger Leiter der Cine Tirol Film Commission hat er Tirol als internationalen Filmstandort maßgeblich geprägt. In diesem Zeitraum konnten über 2000 Filmproduktionen aus aller Welt in das „Herz der Alpen“ geführt werden. Der von ihm initiierte Film „Tirol – Land im Gebirg“ von Georg Riha und Philip Glass sowie der von ihm und Georg Riha koproduzierte Film „Tirol – Land der Wasser“ wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet.

Als erster Österreicher erwarb er den Titel "Certified Film Commissioner". Seit 2003 ist er zudem diplomierter Mediator und Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft "Mediation im Tourismus". Für seine herausragenden Leistungen als Film Commissioner wurde ihm 2024 durch Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen und Vizekanzler-Bundesminister für Kunst und Kultur Mag. Werner Kogler der Berufstitel “Professor” verliehen.

Prof. Köck hält regelmäßig Gastvorträge zu den Themen "Filmland Tirol und Cine Tirol Film Commission" sowie "Filmtourismus als modernes Instrument des Destinationsmarketings" – unter anderem an der Universität Innsbruck, am Management Center Innsbruck, am Bundeskolleg für Tourismus und Freizeitmanagement Innsbruck, am Wirtschaftsförderungsinstitut Tirol sowie am Bodensee Campus Konstanz.

Abschluss

Prof. Peter Habeler – „Lebenslanges Bergsteigen“

Vita


Einer der weltbesten und populärsten Bergsteiger unserer Zeit ist der am 22. Juli 1942 geborene Zillertaler Peter Habeler. Ihm gelangen spektakuläre Erstbegehungen in den amerikanischen Rocky Mountains. Er war der erste Europäer an den Big Walls im Yosemite Nationalpark in Kaliforniern (USA) und kletterte als zwölfte Seilschaft gemeinsam mit Doug Scott die Route Salathé Wall in der El Capitan Südwestwand – damals eine der schwersten Mehrseillängentouren der Welt. Sein größter Erfolg war 1978 die zum ersten Mal ohne zusätzlichen Sauerstoff durchgeführte Besteigung des Mount Everest.

In seiner Laufbahn gelangen Habeler unter anderem die Begehung der Yerupajá Ostwand in den peruanischen Anden und die Durchsteigung der Eiger-Nordwand in knapp neun Stunden. In vier Stunden schaffte er es, die Nordwand des Matterhorns zu durchsteigen. In einer Zweierseilschaft mit Reinhold Messner gelang ihm 1975 die Besteigung des Hidden Peak (8068 m) ohne zusätzlichen Sauerstoff. Dies war die erste Besteigung eines Achttausenders im Alpinstil. Außerdem bestieg er weitere Achttausender wie den Cho Oyu (8201 m), den Nanga Parbat (8125 m) und den Kangchendzönga (8586 m). Kurz vor seinem 75. Geburtstag durchstieg er abermals die Eiger-Nordwand gemeinsam mit David Lama und war mit 74 Jahren der bis dahin Älteste, dem das gelungen ist.

Für seine zahlreichen Veröffentlichungen und sein Werk in den Bergen wurde Peter Habeler im September 1999 von der österreichischen Regierung zum Professor ernannt.